Die Literatin der Moderne, Teil 2


Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:38

Setz ich dann hier mal fort.

Teil 1 könnt ihr hier lesen:



Diese Fortsetzung habe ich 2008-2011 geschrieben: CO Jeannette Hollmann
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:42

Mit einem entschiedenen Vielleicht fasste sie den Entschluss der Dinge zu verharren, die da noch kommen würden. Heute schliesslich hatte sie noch keine Verletzungen innerhalb eines kulturellen Ganzen erlebt.

Und sie brauchte dafür noch nicht mal einen Filter mit dem Umfang ihres Kaffeefilters, sie brauchte jeglich ihre eigenen 4 Wände.

Ende!

(Keine Sorge geht noch weiter...!) :lol:

Seit ihrer Scheidung nahmen Affären überhand und sie mass dem nicht mehr einen solch hohen Stellenwert bei, wie sie es tat, als sie noch beziehungsorientiert gelebt hatte.

Manchmal waren sie lästige Begleiterscheinungen, die sie aus dem Gleichgewicht gebracht hatten, den Kopf für andere Dinge frei zu haben, manchmal war es ein Zustand des Stillstehens im Glück und manchmal erhielt sie den Eindruck, als gäbe es doch so etwas wie Beständigkeit in den Gefühlen zu jeglich einem Menschen.

Insgesamt wurde es weniger eine Belastung als einfach ein Genuss des Augenblicks der Spontanität. Sie gewöhnte sich an die leidenschaftlichen Wechselbäder ihrer Frauen. Um einen Umgang damit zu finden, schaffte sie sich andere Prioritäten.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:43

Eine davon war es, politisch zu denken.
Eine andere wiederum war die Kunst.

Wenn sie politisch dachte, wurde ihr Kampfgeist gefördert, Kunst dagegen beruhigte sie; dennoch erfüllte sie beides mit einer Leidenschaft, wie sie sie nur beim Autofahren auf einsamen Strassen kannte, die kein Ende nahmen.

Wollte sie alles wieder neutralisieren, so begann sie physikalisch-astronomisch im mathematisch-logischen Sinn Formeln für eine Art sich selbst erfüllendes System zu konstruieren, die ein Beruhigen ihres Ordnungssinnes bewirkten, womit sie ihren Verstand trimmte.


Aber diesmal schien es sie "erwischt" zu haben:

Wie im Rauschzustand befand sie sich in ihren Ursprungsgefühlen des Verliebt-Seins. Es wollte gar nicht aufhören.

Ununterbrochen war ihre Geliebte bei ihr. Sei es in ihrem Kopf, sei es, dass sie sich sahen oder nicht sahen...

Das Gute war die Gegenseitigkeit, mit welcher sie voneinander profitierten und sich ergänzten. Sie kannte sich weniger mit ihrer eigenen Gefühlswelt aus und der ihrer Angebeteten, was diese ihre ziemlich schnell klar machte, während Astrid eher Schwierigkeiten mit der Welt der Formeln und Elektrik hatte. Beides war in der heutigen Zeit irgendwie überlebensnotwendig.

Sie hatten sich zögerlich kennengelernt. Im Urlaub. Zufälligerweise wohnten sie jedoch beide in Köln. Nach dem gegenseitigen Beschnuppern und Abchecken im Urlaub hatten sie Nummern ausgetauscht, um festzustellen, dass auch ein geteilter Alltag nichts an ihrer überaus fruchtigen Intensität des Zusammenseins nichts änderte.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:43

Astrid, die sich wunderte, dass sie nun ein handy oder DVD-Player bedienen konnte, hatte ihr viel erzählt über ihre Psysche, die sie bis dahin gut zu verstecken gewusst hatte. Lange Zeit übrigens. Ein paar Jahre war sie nicht mehr so glücklich verliebt gewesen. Und je mehr sie damit in sich ging, desto mehr wurde ihr klar, dass sie wohl kaum mit einer so nahe gestanden hatte und Verliebt-Sein eher mit Sympathie verwechselt hatte. Auch wenn es alles Bettgeschichten gewesen waren.

Astrid hatte etwas typisch-Feminines an sich, was die Literatin der Moderne schon immer fasziniert hatte.

Die Art, mit der sie sich ins Gespräch vertieften, die Art, mit der sie ein Glas Wasser trank oder eine Zigarette abaschte, sich durch ihr prachtvolles, langes, schwarzes Haar fuhr, sich zurecht machte vorm Spiegel und zeitgleich alles von ihr zu durchschauen schien..., dann wieder lächelnd auf sie zukam, berührte und küsste, obwohl sie bis dahin ausschliesslich Männerbeziehungen gehabt hatte..., all das war für sie ein Weltwunder, mit dem sie nicht mehr gerechnet hatte.

Und:

Sie hatte ihr den Kopf gewaschen: Ihre Gefühlswelt war mehr und mehr dabei gewesen, zu einem Betonstein zu verhärten, der sich nichts mehr sagen liess.

Sie war von einem Schwall an Emotionsknoten wie schlagartig befreit, begann ihr Selbstbwusstsein wieder aufzusammeln und spürte die ungeheuerliche Liebesenergie, mit der sie aufeinandergetroffen waren.

Astrid hatte: "Ich liebe Dich" nicht einfach so dahergesagt, nein, sie spürte, dass sie es ernst mit ihr meinte. Genoss das Leben schrittchenweise wieder in vollen Zügen, auch, wenn sie manchmal noch die Trauer vom Vorjahr einfing, aber sie fand sich in der Gegenwart wieder, spätestens, wenn sie sich begegneten, berührten, liebten...
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:44

Sie liebte ihr Leben wieder, so, wie es war.

Ihr Sein hatte endlich wieder den höheren Wert gefunden, mit dem sie nun durch die Strassen ihrer Stadt schlendern konnte. Die Stadt, die nun völlig egal geworden war, kulturelle Verletzungen, denen sie wieder stand halten konnte. Beständigkeit, die gelebt werden wollte...

Hier könnte ich eigentlich aufhören... Ich mache dennoch weiter. Irgendwann. 8-)
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:45

Spontan fiel ihr das Lieblingsbuch ihrer Mutter ein:

"Es ist ja so einfach!"


Warum hatte sie so alt darüber werden müssen?


Weiter...

Boahr loids...

Watt hab ich denn da fürn Simmel-Schnulz geschrieben???

Keine Sorge, ich werd bald wieder intellektueller hier.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:46

Sie schob die DVD "The Hours" mit Virginia Wolf ins unterste Fach ihrer Sammlung, die aus 2 DVD´s bestand und versprach ihrer Geliebten für irgendwann später, das remake zu begutachten.

Irgendwann Anfang diesen Jahrtausend hatte sie den Kinofilm gesehen, aber es hatten sie die 2 Selbstmorde dort sehr deprimiert, so dass sie ihn erst mal wieder verdrängt hatte. Eignete er sich doch ganz gut zum Triggern und fielen ihr derartige Filme meist dann auf, wenn selbst sie nicht gerade in ausgeglichener Stimmung war.

Erst mal wieder zu Hause ankommen. Sammeln. Termine und Pflichten erledigen.

Die Stadt ihrer Zeitepoche schien ganz gut ohne sie auszukommen; erst, da sie dieses Gefühl überkam, konnte sie wieder darin leben.

Bei der "Lit Cologne 08" wäre sie jeglich als Konsumentin und für übliche Intellektuellen-Tratsche aufgetaucht und es hätte sie nicht wirklich weitergebracht. Was überhaupt hiess weiterbringen???

Den Ausflug in ihr Seelenleben mit ihrer Süssen in Zeiten des Verliebtseins hatte sie sich daher nicht nehmen lassen.

Das Problem war jeglich ihr unterschiedlicher Lebensstandard:

Während für sie Gesundheit wichtig war, um arbeiten zu gehen, war für ihre Süsse in der Welt der Cafes, Kinos und Urlaube des anderen Lebensstandards Gesundheit kein Problem, da es nicht zu ihrer Existenzsicherung zählte, die sie bereits hatte durch ihre wohlhabenden Eltern. Und davon abhängig sein oder werden, wollte sie in keinem Fall. Es entsprach nicht ihrer Würde, verletzte ihren Stolz, trug nicht dazu bei, Verletzungen eines kulturellen Ganzen in ihrer Gesellschaft zu übersehen.

Stets war sie für sich selbst aufgekommen, nur einmal hatte sie diesen schwerwiegenden Fehler gemacht... Sie würde sich darin nie mehr verweichlichen lassen.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:48

Mehr und mehr wurde ihr klar, dass sie sich auf eine Luxusfrau eingelassen hatte, die sicherlich Ballettunterricht in ihrer Jugend genossen, ein eigenes Pferd besessen und eigentlich auch nie viel gearbeitet hatte. Sie sah es an ihren Händen, welche kaum Falten hatten, was nicht mit Eleganz zu verwechslen war für sie.

Seitdem war Einiges geschehen und sie hatte einen ONS gehabt mit ihrer neuen Hetero-Freundin.

Was sie davon halten sollte, war ihr ein Rätsel. Erst mal stand fest, dass sie baden ging.

Bis denne
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:49

Sonnhild, 48, blond-braunäugig, stolze Löwinnen-Mutter von 6 Kindern sowie Drillingsschwester, manisch-depressiv mit einem nicht weiter erwähnenswerten Drogenproblem, war geschieden, bodenständig und hatte ihre Frau mehr als gestanden im Leben.

Immerhin konnte sie sich schon die Namen ihrer 3 Töchter merken:
Jennifer (16), Margit und Isabelle. Mit Männernamen hatte sie schon immer in den letzten Jahren Probs gehabt, wahrscheinlich, weil sie ihr nicht wichtig waren. Der Jüngste war 14, soviel hatte sie sich gemerkt.

Ihre Gespräche der letzten Wochen hatten fast ausschliesslich darin bestanden, sich kennenzulernen. Dazu gehörten Sonnhilds Männer und ihre Frauen.

Sie hielt inne und bemerkte das Gurren der Taube, die sich auf ihrem (ausgerechnet ihrem!!!) Balkon niedergelsssen hatte, um auf einem Ei in einem Nest hinter ihrem schräg aufgestellten Balkontisch zu brüten. Als sie in den letzten Wochen nicht in ihrer Wohnung gewesen war, hatte sich dieses Taubenpäärchen, welches nun regelmässig und nicht mehr wegzudenken war, ohne sie zu fragen, diesen geschützten Platz ausgesucht, so dass sie nun nicht einfach dort ohne vorher ins Nest zu gucken, über das Lichtermeer Kölns blicken konnte. Es war jetzt ihr Revier und sie hatten es ordentlich mit ihrer Taubenscheisse markiert.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 16:50

Ihre türkische Nachbarin unterdessen hatte einen solch heftigen Streit heute mit ihren 2 Mädels gehabt, dass sie schon überlegt hatte, ob sie die Polizei verständigen sollte. Es war sehr laut geworden und irgendwelche Möbelstücke hatten gegen die Wand gedonnert.
Sie hatte ihre platonische Freundin zur Tür verabschiedet, als ihre Nachbarin angehumpelt kam. Mit dem Fuss gegens Sofa getrampelt, Älteste sei nervös und so...

Na ja, nun jedenfalls schien auch dies vorbei zu sein und sie überlegte, was sie mit dem heutigen Tag anstellen sollte.

Sollte sie auf die 80er-Jahre Party gehen, auf die sie von Sonny (Sonnhild) eingeladen war? - Es war eine Hetero-Party, was sie eh schon nicht mehr so gewöhnt war...

Sie ging wieder in ihr Berufsleben zurück.

Sie war dort mit der Frage stehen geblieben, ob Menschen, die alltäglich von ihr umgeben waren, mehr von Architektur ge-, als betroffen waren. Auch, ob junge Architektinnen es schaffen würden, Architektur wieder liebenswert und ansehnlich zu gestalten.
Da sie selbst in einem Klotzbau lebte, hatte sie schon ganz vergessen, was nicht rationale Sozialbauten ausmachte, zumal ihr klar war, dass sie nie darin wohnen würde.
Architekten aus ihrer und der Generation davor hatten grösstenteils die Architekuren mit Quadratbauten verschandelt.
Kreise hatten für sie einen anzüglicheren Stellenwert, mehr noch Ovale.
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