Die Literatin der Moderne, Teil 2


Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 17:58

Es machte ihr grosse Angst und grosse Sorgen.

Wo bloss sollte sie stehen in dieser verrückten Jetzt-Zeit?

Nein, die Seite derartiger Christinnen konnte sie beim besten Willen nicht aktzeptieren, war es doch dort dasgleiche in Grün:

http://genderstreamsfrauen.forumo.de/le ... -t175.html

Was war grün? Wer war Grün? Özdemir? Was wollte er von und in ihrem Land???
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 17:59

Womit eigentlich rechtfertigte die Allgemeinheit, etwas nich vergessen zu dürfen, was in ihrer Gegenwart schon längst nicht mehr so eingehalten wurde? Wer überhaupt war noch in ihrem Lande Allgemeinheit? Was würde die Jugend denken, der man dies erzählte, der es jedoch nie selbst wiederfahren war? Musste sie dieses Schuldbewusstsein noch in sich tragen?
Dieses würden sie wahrscheinlich gar nicht mehr verstehen können oder glauben wollen, sie wollten nur eins: Leben und Überleben. Wie die Literatin der Moderne auch dieses wollte, na klar.
Wo war ihr Mass für ein Geradeaus-Leben geblieben? Ihr politische Orientierung?
Im Patriachat jedenfalls würde sie diese nie wiederfinden, das stand felsenfest.

Viel zu lange hatte sie dort gesucht, gesucht zu verstehen, gesucht, geduldig zu bleiben, versucht in Einklang zu bringen, was nicht, ja irgendiwe nicht, in Einklang zu bringen war, jedenfalls nicht im Einklang mit dem Hetero-Tussi-Verhalten und auch nicht mit dem radikalen Denken, welches sie beizeiten ergriff, wenn sie dabei zusehen musste, wie das andere Geschlecht mehr und mehr versucht hatte, bei ihr Fuss zu fassen. Sie liess sie alle abprellen, sollten sie sich woanders reiben mit anderen, die dafür gebaut waren und es liebten, sie jedenfalls fühlte sich dabei absolut nicht angesprochen, ihre Welt galt den Frauen. Voll und ganz. Männer behandelte sie nur noch mit distanzierter Höflichkeit, sie konnte ihre Handlungsweisen weder verstehen noch nachvollziehen, insbesondere in diesen Zeiten, wo sie noch mehr Frauen zu schröpfen versuchten, um ihre Welt der Kriege und Finanzen zu rechtfertigen und immer wieder Gewalt damit ihnen gegenüber auszuüben. Sie verstand diese dämlichen Machtspielchen nicht und sie tangierte deren Streitereien nur peripher und wenn sie zu sehr versuchten, ihre Grenzen der Geduld verbaler Beschimpfungen zu überschreiten. Sehr viele von ihnen wussten dies und sie benutzen sie damit als Spielball.

Sie wollte sich nicht mehr benutzen lassen, schliesslich war das Leben ein Geschenk und viel zu kurz, um über derartige Gehässigkeiten immer wieder zu stolpern. Sehr wohl merkte sie, wann ihr Denken bewusst in Frage gestellt wurde und wann es gut gemeint war, dass Kommunikation stattfand.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 18:00

Vielleicht hätte sie doch in den 90ern die Karriere zur Tontechnikerin machen sollen, die sie ihr bei der Deutschen Welle angeboten hatten. Aber sie wollte ja unbedingt im Baubereich bleiben.

Wie könnte sie dennoch Quereinsteigerin in die Musikbranche werden?

Vielleicht war das ja doch eher ihr Ding als zu Malen...

Jetzt würde sie erst mal umziehen, da sie auch finanziell grünes Licht hatte. Es zog sie noch mehr raus aus der Zivilisation.

Das Stadtleben samt der oftmals unangemessenen Geräuschkulisse machte ihr schwer zu schaffen und wurde zudem langsam gesundheitsschädlich für ihr Nervenkostüm. Sie würde aufs Land ziehen und hatte auch schon etwas in Aussicht, worum sie sich in den nächsten Woche kümmern musste. War zwar schon der 2. Umzug innerhalb von 2 Jahren, aber sie brauchte mehr Atmosphäre und Ruhe, weniger Krach und Ärger mit der Zivilisation, sie wollte wieder alleine wohnen.
Ihr Schatz hatte dafür Verständnis und würde ihre gemeinsame Wohnung übernehmen. Irgendwann einmal war damit zu rechnen, dass ihre drei Kinder zurückkamen und dann war die Wohnung von der Grösse und vom Preis optimal. Die Kinder hatten sich direkt darin wohl gefühlt, als sie sie im letzten Jahr besucht hatten.
Sie hatte sich wieder für Rheydt entschieden, da der Zeit und Kostenaufwand für Hin un Rückfahrten nach Köln beispielsweise, um sich zu sehen, zu umständlich wäre...
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 18:01

Eigentlich war sie ganz anders, sie kam nur so selten dazu!!!

Sie legte das Buch:

http://www.keinverlag.de/autoren.php?autor=1602

beiseite und schaute sich ein Neues an:

http://www.keinverlag.de/silberfee

Mittlerweile war Marion1 umgezogen.

Was sie jetzt wohl machte?

Erst mal träumen...

http://www.youtube.com/watch?v=iRARmabfR0E
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 18:02

Was war das für ein magisches Jahr gewesen, was ihre Zukunft bisher so im Griff gehabt hatte? Es musste dann doch ein Schicksalsjahr gewesen sein und eins, aus dem ihr Rückzug aus der Grosstadt unterm Strich geblieben war. Welcher Schatten lag eigentlich noch auf der Stadt? Begann dieser Schatten sie nun allmählich auch aufs Land zu folgen? War es überhaupt eine Veränderung in ihr innerlich oder eher äusserlich?

Zunächst stand nun fest, dass sie mindestens noch ein Jahr in ihrer neuen, alten Heimat wohnen bleiben würde.
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Re: Die Literatin der Moderne, Teil 2

Beitragvon MissDreamy » 13. Okt 2011, 18:06

Und sie schlug das Buch: "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" auf und las weiter... Und: OFF!

Kühlwalda, die Kröte, begann sich zu recken und war soeben aus einem üblen Albtraum erwacht.

Was war hier noch echt in der Gesellschaft? Was überhaupt war echt?

Meine derzeitigen Kommentare weltweit scheinen erfolgversprechend, ich sollte Schriftstellerin werden...

http://www.rp-online.de/public/comments ... e+Hollmann

dachte sie.

Fortsetzung hier:

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